Mit in Kraft treten des neuen Artikel 13 der Urheberrechtsreform wird diese Plattform geschlossen!! Nach dem reinen Wortlaut verpflichtet die Vorschrift zunächst einmal Plattformen dazu, nicht mehr unerlaubt urheberrechtlich geschützte Werke zugänglich zu machen. Sie sollen sich die Genehmigung bei Urhebern besorgen, etwa durch Lizenzverträge. Wenn eine Plattform das nicht macht, soll sie für künftige Urheberrechtsverletzungen haften. Jedenfalls dann, wenn sie sich gemäß Art. 13 Absatz 4 nicht ausreichend um eine Genehmigung bemüht hat!!! Wolga Kalender 2019 ist da!!!! hier klicken / 20.04.2019 UdSSR Fahrzeugtreffen in Dortmund hier klicken / 1.Oldtimerfernfahrt zum Balaton 21. Juli bis 04.August 2019 hier klicken / 20.OMMMA Magdeburg 25.08. bis - 26.08.2018 hier klicken / Wissen wo unsere Mitglieder wohnen hier klicken / Wolga´s bei eBay hier klicken
#1

finanzielle Situation von Deripaska 17.04.09

in GAZ - CCCP 19.04.2009 15:41
von wolga-forum-deutschland • Forumbetreiber | 859 Beiträge | 1069 Punkte

Deripaska gilt gleichzeitig auch als der Verlierer der Krise. Im Vorjahr noch auf Platz 1 ist er auf Rang 10 (Finans: Rang 8) abgerutscht. Sein Vermögen wird auf 3,5 Mrd. USD geschätzt. Im Vorjahr wurden ihm noch über 25 Mrd. USD angerechnet.

Deripaskas Rohstoffkonzern RusAl ist schwer angeschlagen. Der Milliardär hat inzwischen sowohl bei RusAl, als auch bei seinem Investmentimperium BasEl die Zügel wieder selbst in die Hand genommen, um die Verhandlungen über die Schuldenrestrukturisierung persönlich zu führen. Das alles verdeutlicht die tiefen finanziellen Schwierigkeiten der ehemaligen Nummer 1.

Aber verschont hat die Krise keinen der Oligarchen. Unter den 100 reichsten Russen gebe es niemanden, dessen Vermögen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sei, betont Forbes. Erstmals sind auch wieder Nichtmilliardäre auf der Liste der „100 Reichsten“ vertreten.


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#2

Banken verlangen Mitsprache 13.05.09

in GAZ - CCCP 13.05.2009 22:38
von wolga-forum-deutschland • Forumbetreiber | 859 Beiträge | 1069 Punkte

Staatsbanken verlangen mehr Mitsprache bei Nornickel

Moskau. Der Staat will seinen Einfluss auf den Buntmetallkonzern Norilsk Nickel ausbauen. Die Staatsbanken VEB und VTB wollen als Gegenleistung für Kredite an die Hauptaktionäre Deripaska und Potanin Sitze im Aufsichtsrat.

Vor einem Jahr war die Welt für Oleg Deripaska (fast) noch in Ordnung. Zu jener Zeit galt er als der reichste Mann Russlands und lieferte sich einen erbitterten Machtkampf mit Wladimir Potanin, ebenfalls Milliardär, um den Konzern Norilsk Nickel.

Krise wirft Deripaska und Potanin aus der Bahn

Deripaskas Pläne waren ambitioniert. Er wollte den größten Metallurgiekonzern der Welt schaffen – natürlich unter seiner Führung. Dafür scheute er keine Ausgaben. Auch Potanin setzte sich mit aller Macht und allen ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen zur Wehr. Dann kam die Krise und sie traf die beiden Oligarchen auf dem falschen Fuß.

Deripaskas Rohstoffkonzern Rusal ist hochverschuldet, mit etwa 20 Mrd. Euro soll er in der Kreide stehen. Die Pleite konnte Deripaska aber bislang abwenden; auch dank eines Kredits der VneshEkonomBank (VEB). Die gewährte ihm im Oktober einen Kredit über 4,5 Mrd. USD, als Gegenleistung hinterlegte Deripaska seine 25 Prozent an Nornickel bei der Bank.

Staatsbanken präsentieren ihre Rechnung

Potanins Investmentfirma Interros hatte bereits zuvor bei der VneshTorgBank (VTB) einen Kredit über 3 Mrd. USD aufgenommen – um die Übernahmeschlacht gegen Deripaska zu bestehen. Dafür hat er 16,7 Prozent der Nornickel-Aktien hinterlegt – mehr als die Hälfte seiner Anteile.

Nun wird den beiden Oligarchen die Rechnung für die Hilfe präsentiert. VEB und VTB verlangen, dass jeweils zwei ihrer Vertreter im Aufsichtsrat sitzen. Dabei galt zunächst als abgemacht, das nur jeweils ein Bankenvertreter in den 13köpfigen Aufsichtsrat gelangt.

Übernimmt der Staat die Kontrolle bei Nornickel?

Deripaska und Potanin, die bisher je vier Sitze innehatten, droht damit der Verlust ihrer dominierenden Stellung im Konzern. Zumal der Staat wohl noch einen weiteren Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden wird. Der ebenfalls finanziell angeschlagene Nornickel-Aktionär Metalloinvest von Alischer Usmanow hat bereits angekündigt, Igor Komarow, Berater bei der Staats-Holding Rostechnologii, bei seiner Kandidatur zu unterstützen.

Da neben dem bereits als Aufsichtsrats-Chef fungierenden Alexander Woloschin auch Generaldirektor Wladimir Strschalkowski lange Jahre als Spitzenbeamter im Kreml saß und als Ex-KGB-Agent in Leningrad auch mit Wladimir Putin persönlich bekannt ist, dürfte Nornickel auf diese Weise schnell unter den Einfluss des Staates kommen.


Freilich wollen sich Deripaska und Potanin noch nicht so schnell ihrem Schicksal ergeben. Die Verhandlungen laufen noch, heißt es. Derzeit fechten die einstigen Widersacher noch gemeinsam gegen den Appetit der Staatsbanken an.


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