#1

Ein GAZ / Wolga suchen, finden und kaufen

in Meine Erlebnisse 11.06.2009 00:52
von wolga-forum-deutschland • Forumbetreiber | 745 Beiträge | 747 Punkte
Zitat von Der Rüdi
Tach auch,

Mit Verlaub: Ich habe nichts gegen die findigen Geschäftemacher, die der russischen Sprache mächtig sind und im russisch-sprachigen Raum unterwegs sind, fleißig Autos knipsen und diese dann hier in der Szene anbieten. Mich würde nur brennend interessieren, ob es jemals jemand gewagt hat, etwas zu kaufen und ob dieses Geschäft dann auch zur Zufriedenheit aller abgelaufen ist. Nach meinen Informationen von ebenso Interessierten, die selber Fahrzeuge aus der Ukraine geholt haben, ist es nicht ganz so einfach, die Fahrzeuge regulär auf die deutsche Straße zu kriegen.



Dieses Zitat aus einen anderen Tread möchte ich mal zur Veranlassung nehmen meine Erfahrungen kurz zu schildern.

Wie es sich bereits herum gesprochen haben sollte habe ich mein M21 aus der Ukraine. Ich habe dieses Auto nicht über wen gekauft sondern selbst gesucht bzw. von bekannten suchen lassen selbst besichtigt und gekauft. Ich möchte sagen das ich "perfekt" restaurierter Fahrzeuge gesehen habe die mit ein Pinsel lackiert wurden. Ich habe M 21 gesehen im guten Zusatand deren Türen oder Sitzbänke mit Draht festgerötelt waren. Ich habe super lackierte und polierte gesehen deren Innenleben ein eigenes komplett anderes leben führte (sprich der rost bereits blätterte). ich habe so gut wie kein einzigen wolga gesehen der den deutschen ansprüchen nur im geringsten nahe kam. Bis ich mein Auto (nur Garage und durchweg gut gepflegt) gefunden hatte (und das nur mit Glück) hat es 3 Jahre gedauert. Bei mein Pobeda sieht das ganze ähnlich aus. Als ich ein halbwegs vernünftigen gefunden hatte und gekauft hatte sollte dieser bis zu meiner nächsten rückkehr erstmal in der Garage stehen bleiben. dies blieb aber nur ein versprechen und somit stand er ein ganzen Winter draußen wo er heftig gelitten hat. Ein Restaurationsangebot wurde mir da für 2000€ angeboten komplett mit Lack und Leder und alles vom feinsten. als ich denen dann mein standart erläuterte (Zulassungsfähig für Deutschland) und vorallem den alten rost entfernt haben wollten traf ich auf fassungslose gesichter dessen augen mich fragten: ist das nötig?. wobei der restaurationspreis plötzlich auf Deutschlandniveau stieg. somit habe ich mich entschlossen sämtliche arbeiten mit mir und in meiner anwesenheit durchzuführen. Ein Teil wird in der Ukraine gemacht und ein anderer Teil in Deutschland. Dann wird es in der Ukraine zusammengebaut und das gute stück nach deutschland gebracht. denn eines kann ich mit 100 prozentiger sicherheit sagen was in der Ukraine als gut bezeichnet wird ist in Deutschland weit weg von einen mh naja okay!!

lg zur Zeit aus Castrop Rauxel

©opyright
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zuletzt bearbeitet 11.06.2009 00:57 | nach oben springen

#2

Unterwegs in der ukraine

in Meine Erlebnisse 08.07.2009 18:09
von wolga-forum-deutschland • Forumbetreiber | 745 Beiträge | 747 Punkte

Aber auch wenn man sich traut in der ukraine unterwegs zu sein und hat nicht das glück bei Bekannten zu übernachten dann sollte man aufpassen in welches Hotel man eincheckt. Es ist sehr zu empfehlen die Zimmer und vorallem die Technik und die Parkplatzbewachung zu begutachten und für sich selbst einschätzen ob es geht. Ich habe bewachte Parkplätze gesehen. Als Wächter war hier ein Opa der nicht nur schlecht hörte sondern überhaupt nicht laufen konnte. Auch Hotelzimmer sind sehr verschieden beim gleichen Preis. Ich habe ein elektrischen Boiler gesehen der über der Dusche hing und die elektrik offen lag. Beim zweiten Blick erschein das aber nicht schlimm da der Stecker nicht in der Steckdose steckte. Somit war das schlecht geflickte Kabel auch nicht mehr so furchterregend. Erstaunt war ich nur das dennoch warmes Wasser raus kam. Im Nachbarzimmer gab es jedoch kein Warmwasser obwohl dort der Boiler so aussah das er technisch in Ordnung sein könnte. Dann erschien mir die Sache mit dem warmen wasser doch nicht mehr so mystisch.

Ich bekam auch eine Einladung auf die Krim in eine Pension in Strandnähe, Anfangs habe ich mich gefreut aber als ich doch ein Bedürfnis hatte fand ich folgendes vor.



Zur Erläuterung:

als erste seht ihr die Duschkabine dannach die Gemeinschaftsküche (ist nicht der Hof) und dannach die Gemeinschaftstoilette. das gleiche gabe es auf der anderen Seite nochmal. Die gesammte sanitäre Anlage war für ca. 30 Personen ausgelegt.


©opyright
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