Die Homepage der Ludolfs
Fans und Freunde trauern um den toten Ludolf-Bruder
Für die drei verbliebenen Schrottplatz-Brüder aus Dernbach, die mit der Doku-Soap „Die Ludolfs – 4 Brüder auf’m Schrottplatz" (wird seit 2006 bei DMAX ausgestrahlt) bekannt wurden, war der Tod ihres Bruders Günter Ludolf († 56) ein Schock. Im Internet trauern auch Fans und Freunde um den beliebten Schrotthändler...
Viele hatten Günter Ludolf, der am Montag leblos in seiner Wohnung gefunden wurde, persönlich gekannt – und ihn ganz fest in ihr Herz geschlossen.
So schreibt User Kiesheini in dem Forum, das über die offizielle Homepage der Ludolf-Bruder erreichbar ist: „Nie werden wir die Stunden vergessen, in denen wir mit Günter abends auf der Treppe saßen, Cola tranken und geraucht haben. Wir sind unendlich traurig und all unsere Gedanken sind jetzt bei allen Familienmitgliedern. Zu Günters Ehren werden wir eine Kerze ins Fenster stellen.“
User Al Swearengen kann es kaum glauben, dass Günter Ludolf tot ist: „Als ich mich am Freitag von ihm verabschiedete, hätte ich im Traum nicht gedacht, dass es für immer ist. Er war gut gelaunt und freute sich auf neue Dinge. Ich kann es einfach nicht glauben und bin unendlich traurig! Du wirst uns fehlen! Mach's gut mein Freund“, schreibt er im Internetforum der Schrottplatz-Brüder.
Auch im Forum des Senders DMAX versammeln sich die Fans, um gemeinsam zu trauern. „Ich bin fassungslos über Günters Tod. Ihr Vier seid schon sowas wie meine Familie...“, schreibt User Galli69.
Und im BILD.de-Forum fasst User Leuchti das in Worte, die so viele denken: „Er war erst 56 Jahre! In dem Alter ist man viel zu jung, um zu sterben!!! Mein Beileid der Familie! Er war doch immer so nett und hat nie jemandem was zu Leide getan, jedem geholfen...“
Horst Günter war der zweitälteste der vier Brüder, fungierte auf dem Ludolf-Schrottplatz als Telefonist und Kundenberater. Der 56-Jährige hing nicht nur an seinen Zigaretten, der Schrottplatz-Bruder war auch Koffein-Fanatiker. Die Todesursache: wahrscheinlich ein Herzinfarkt.
Quelle
Ludolf-Bruder Manni: In den Sarg legen wir Günter eine Schachtel Zigaretten
Trauer bei den Schrottplatz-Brüdern aus Dernbach, bekannt aus der Doku-Soap „Die Ludolfs – 4 Brüder auf’m Schrottplatz" (seit 2006 bei DMAX): Einer von ihnen fand Günter Ludolf († 56) leblos in seiner Wohnung.
Was passiert jetzt mit dem Schrottplatz? Ein Bruder zur „Rhein-Zeitung“: „Es bleibt alles beim Alten.“ Weder Günters Platz noch der Aschenbecher des leidenschaftlichen Rauchers sollen angerührt werden. „Und in den Sarg legen wir ihm eine Schachtel", sagt Manni Ludolf (48).
Zwar ist der Schrottplatz erst mal dicht. Doch irgendwie wird es weitergehen. Auch ohne Günter.
Horst Günter war der zweitälteste der vier Brüder, arbeitete auf dem Ludolf-Schrottplatz als Telefonist und Kundenberater. Er hing nicht nur an seinen Zigaretten, der Schrottplatz-Bruder war auch Koffein-Fanatiker. Zehn bis 20 Tassen starken Kaffee am Tag soll der 56-Jährige getrunken haben, so Bruder Peter zur „Rhein-Zeitung“.
Die Todesursache: wahrscheinlich ein Herzinfarkt. Auf der Homepage der Ludolfs wurde der Tod des zumeist schweigsamen Telefonisten noch nicht vermeldet. Doch am Montag konnte ein Pressesprecher der Polizeiinspektion Koblenz gegenüber BILD.de immerhin das bestätigen: „Es gibt keine Hinweise auf eine Straftat."
Für die verbliebenen Brüder ist Günters Tod ein Schock – auch wenn sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet hatte, dass es ihm nicht gut ging. Bruder Uwe Ludolf (59) im Interview mit der „Rhein-Zeitung“: „Die letzte Zeit war er nicht gut drauf. Samstag wollte ich noch mit ihm zum Notarzt fahren, aber das wollte er nicht.“ Dann war der Bruder für immer eingeschlafen.
Nun soll Günter Ludolf in Urbach beigesetzt werden – in einem Eichensarg, wie es in der Familie Tradition ist. „Das gehört sich einfach so bei uns“, verrät Bruder Manni. Gemeinsam hätten die Brüder Totenwache gehalten. Laut Uwe Ludolf damit „er immer einen von der Familie bei sich hat.“
Ans Aufhören denken sie nicht. Denn von einer Sache sind die Brüder fest überzeugt: Günter hätte es gewollt, dass der Schrottplatz auch nach seinem Tod weitergeführt wird...
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