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#1

Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 29.08.2011 17:01
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

Hallo Leute!

Nachdem ich nun gestern eigentlich das Ende meiner Motoren-Odyssee feiern wollte mit einer kurzen Ausfahrt in meinem Wolga mit tadellos laufendem Motor (endlich) der Schock:
Fahrzeug verliert nach kurzer Fahrt Flüssigkeit. Nach öffnen der Motorhaube ist alles mit "Milchkaffee" eingesaut. Nach kurzem Schreck festgestellt, dass es Öl war, am Ölmessstab genauso aussieht, genügend Wasser im Kühler ist und das Zeug aus Ventildeckel oder ZKD kommt.
Nun meine Bitte an Euch, Punkte, die dafür verantwortlich sein könnten und auf die ich beim Auseinanderbauen (jippie, darin bin ich mittlerweile geübt, es wird ja auch sonst langweilig *kotz*) achten sollte, zu vervollständigen:
- Wasser dringt im Inneren der ZKD in den Ölkreislauf
- Wasser dringt über Undichte Laufbuchsen in die Ölwanne
- ?

Noch eine Anmerkung: Beim Testen und Vergasereinstellen verhielt sich das Fzg ganz normal: Kompression ist da, Motor springt sofort an, aus dem Auspuff kommen keinerlei Wölkchen.
Ich hatte den Kopf ab, allerdings die Teilebenen nicht auf Wölbung überprüft. Eine neue ZKD ist drin.

Getrübte Grüße,

Sebastian

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#2

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 29.08.2011 18:09
von Wolgacruiser • Moderator | 430 Beiträge | 475 Punkte

Zylinderkopf schon nachgezogen? Muss man beim Wolga immer machen, ein mal warmlaufen lassen, abkühlen und dann nachziehen, ganz wichtig! Die Buchsen sollten auch auf keinen Fall tiefer sitzen als die Motoblockdichtflächen, eventuell falsche Dichtringe? Anzugsdrehmoment ca. 75Nm (und Erfahrung leert dann nochmal 45°) Und dann nochmal Ventilspiel einstellen, GANZ wichtig! Mehr Ideen hab ich auch nicht!


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#3

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 29.08.2011 18:13
von Wolgacruiser • Moderator | 430 Beiträge | 475 Punkte

Achja, hast Du einen Ölkühler? Wenn ja, nur luft- oder auch wassergekühlt? Es gibt Ölkühler aus dem russischen Zubehör mit Kühlwasseranschluß, wenn der Kühler defekt ist könnte auch über diesen Kühlwasser ins Öl und umgekehrt gelangen.


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#4

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 29.08.2011 19:31
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

Hallo!

Danke für Deinen Tipp! Nachgezogen hab ich natürlich noch nicht. Ich hab zwar davon Kenntnis, hab den Punkt aber gekonnt ignoriert ^^
Dann werd ich mal einen ausgiebigen Ölwechsel machen, vorher nochmal durchdrehen und Kerzen anschauen und anschließend nochmals vorsichtig starten. Wäre natürlich sehr "pflegeleicht" :-)

Basti

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#5

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 16.10.2012 15:43
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

So, ich melde mich nochmal zum Thema. Ich habe den Kopf damals nochmal runtergenommen um mir die ZKD anzuschauen. Anschließend wieder neue ZKD verbaut, Kopf richtig an- und nachgezogen und mal eine kleine Runde gefahren. Schien alles ok und auch nach außen dicht. Fahrzeug fuhr super und sprang auch tadellos an. Dann bin ich wieder in mein Exil fern vom Wolga, um meiner Hauptpflicht nazugehen. Irgendwann Anruf vom Paps, der mal wieder fahren wollte: Schonwieder Milchkaffee! BLÖÖG!
Also seltsamerweise scheint massiv Wasser IM STILLSTAND Richtung ölführender Kanäle zu fließen. Nach Öffnen der Ölablassschraube kam mir erstmal ein gehöriger Schwall von klar-grünlichem Kühlmittel entgegen. Krank!
Ich werde nun nochmal genaustens die Teilebenen von ZK und Kurbelgehäuse prüfen. Auch habe ich mir noch niemals den Überstand der Buchsen angeschaut. Habt Ihr ansonsten Erfahrungen mit Rissen im ZK? Wenn ja, typische Stellen? Mit dem Auge zu sehen? Schonmal undichte Stellen an Buchsen gesehen?

Ich will und muss diese scheiß Baustelle endlich vom Tisch haben! Es wird ernsthaft diskutiert, den Dicken zu verkaufen. GRML.

Ich danke schonmal, ich werde nach der Bastelstunde (leider erst in 14Tagen) berichten!

Basti

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#6

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 17.10.2012 07:34
von uaz-forum-ruedi • Wolgaspezialist | 186 Beiträge | 354 Punkte

Moin Basti und mein Beileid zu dieser Problematik.

Ich habe ähnliche Erfahrungen gesammelt. Ich bin mal ne ganze Weile mit undichter Kopfdichtung gefahren. Aus dem Auspuff kam mehr Wassernebel, als Abgase, ich hatte also schon beinahe eine Dampfmaschine. Der Öldruck wurde auch immer besser, weil sich das Öl mit dem Wasser zu einer grauen Emulsion vermischte, die über kurz oder lang immer dicker wurde. Als dann aus dem Auspuff ein Schwall Wasser herausschwappte und gegen das Hallentor klatschte, habe ich denn doch den Handlungsbedarf erkannt und gehandelt. Ich habe den Zylinderkopf getauscht und natürlich eine neue Kopfdichtung eingebaut. Das wars dann, der Motor schnurrt so gut, wie eh und je.

Bei deinem Fall sieht es aber eher anders aus. Die Kopfdichtung hast du ja schon erneuert. Du schreibst, dass aus der Ölwanne erst ein Schwall Kühlwasser herauskam. Dann tippe ich mal weniger auf Risse im Block (das wäre das Ende deines Motorblockes) als eher auf eine oder mehrere kaputte Fußdichtungen der Zylinderlaufbuchsen. Die stecken am unteren Ende im Block und sind mit einer Gummidichtung umrandet. Wenn hier das Kühlwasser durchsickert, dann landet es direkt in der Ölwanne und hat gar keine Zeit, sich mit dem Öl so richtig zu vermischen (wie bei meinem Motor). Dein Auto stand also ne Weile und in der Zeit tropfte das Wasser an den Laufbuchsen runter. Wenn du die Ölwanne abschraubst und an der Kurbelwelle und den Pleuels vorbei die Hülsen sehen kannst, dort alles reinigst, so gut es geht und dann das Auto wieder ne Weile steht, kannst du vielleicht die Leckstelle(n) erkennen. Das hilft dir aber auch nur bedingt weiter, denn: Wenn du sowieso mindestens eine Laufbuchse ziehen musst, dann empfehle ich dringend, die anderen gleich mit zu ziehen, damit du ALLE vier Fußdichtungen auf einen Schlag erneuern kannst. Es gibt ein feines Spezialwerkzeug zum Laufbuchsen ziehen. Ich habe es leider nicht in meinem Besitz. Ich habe lediglich ein Eigenbauwerkzeug zur Verfügung, womit ich vor kurzem gerade erst die Laufbuchsen eines Motors ziehen musste. Das war vielleicht ne Quälerei ... nicht wegen des Werkzeugs, sondern wegen der bombenfestsitzenden Laufbuchsen. Die erste und die vierte waren am oberen Rand regelrecht verwachsen mit dem Motorblock ...

Ich will dir ja gar keine Angst machen. Aber mach dich schon mal mit dem Gedanken vertraut, das du neue Dichtungen brauchst für die Laufbuchsen. Die kann man(n) einzeln kaufen. Z.B. auch bei Ural-HH oder bei irgendjemandem deines Vertrauen. Solltest du Hilfe brauchen bei der Beschaffung, dann vermittle ich gern zu Händlern meines Vertrauens.

Soviel dazu für heute. Hier noch ein paar Bilder, wie es aussehen kann, wenn "unser Spezialwerkzeug" im Einsatz ist:



















Beste Grüße und viel Erfolg bei der Instandsetzung

Rüdi

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#7

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 17.10.2012 14:21
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

Hej Rüdi!

Vielen herzlichen Dank für deine Tipps und die bebilderte Anleitung! Ich habe schon damit gerechnet, allerdings noch gezweifelt. Weil wie auch Du schreibst, sind die Dinger mehr als oft einfach nur mit dem Kurbelgehäuse vergammelt. Da tut sich mein Kopf schwer, dass hierbei Undichtigkeiten auftreten.
Jedenfalls hab ich aber die Dichtungen der Laufbuchsen schon hier liegen, allerdings sind meine aus Kupfer. Das Werkzeug hat wohl Uwe (UBC) schon gebastelt und würde es mir zur Verfügung stellen.
Ich bin jedenfalls gespannt. Und es ist auch ein wenig ärgerlich, weil der Motor erst draußen war, da hätte ich das gleich mit machen können. Aber nun ist der Motorkran wieder weg und der Platz auf dem Ständer schon belegt :-)

Danke nochmals, ich berichte!
Basti

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#8

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 17.10.2012 15:39
von uaz-forum-ruedi • Wolgaspezialist | 186 Beiträge | 354 Punkte

Übrigens: Das Werkzeug, welches Uwe gebaut hat, siehst du auf den Bildern oben. Das habe ich nämlich im Einsatz derzeit. Ja, die Laufbuchsen gammeln gern OBEN rum am Block fest. Es soll aber auch schon Fälle gegeben haben, wo die Fußdichtung nicht mehr dicht halten konnte. Wenn du schon Dichtungen aus Cu hast, dann kannste die ja verwenden, brauchst schon mal keine neuen zu kaufen... wenigstens was Gutes ...
Woher sonst deine Bewässerung der Ölwanne kommt ... ich weiß es nicht ... vielleicht doch ein Frostschaden?

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#9

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 17.10.2012 22:21
von gaz12 • Wolga-Testfahrer | 43 Beiträge | 60 Punkte

Dann musst du bloss auf den Büchsenüberstand aufpassen und die passenden Kupferringe einbauen. (verschiedene Dicken)
Büchsenüberstand ist beim M21 0.005 bis 0.015 mm glaub ich. Wie es beim M24 ist weiss ich nicht.
Am besten nochmal nachlesen.
Wenn der nicht stimmt kann auch Kühlflüssigkeit auslaufen oder ins Öl laufen.

Gruss

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#10

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 05.11.2012 08:26
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

Vielen Dank für Eure Nachrichten! Bin leider am WE wieder nur dazu gekommen, die Garage aufzuräumen und wenigstens die OP schonmal vorzubereiten. Auf jeden Fall ist auch der Tipp mit dem Buchsenüberstand sehr hilfreich, denn den kann man ja dann schonmal messen. Ich werd mal die Maße heraussuchen. Vielleicht finde ich auch im Ersatzteilkatalog noch die Angaben zu den verschieden hohen Ringen.

Schöne Woche Euch!

Basti

P.S.: Hej Rüdi, Dir natürlich viel Erfolg bei Deiner Reparatur! Wo bist du gerade drüber? Ist ein Ende schon in Sicht?

zuletzt bearbeitet 05.11.2012 08:26 | nach oben springen

#11

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 05.11.2012 11:19
von MQ-Pobedabaldfahrer • Forumadministrator | 1.423 Beiträge | 2442 Punkte

Hast du das Reparaturhandbuch? kannst du hier downladen: Downloads

es sind ja nicht nur die Dichtungsringe da gibt es noch viele andere Ringgedöns!! Gibt es auch als rep satz!!


Wolgaregister
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zuletzt bearbeitet 05.11.2012 11:21 | nach oben springen

#12

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 07.11.2012 17:57
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

Dankeschön, der Upload stammt von mir :-) Hat mich schon gewundert, dass ich damals ein paar Kupferringe bekommen habe, hörte ich doch auch von O-Ringen. Grml! Man denkt, man kennt das Rep-Buch mittlerweile in-und-auswendig, dabei tun sich immer und immer wieder Wissenslücken auf. Das größte Problem ist aber, dass ich so selten in der Heimat bin, und dann noch weniger Zeit finde zum Schrauben :-( Daher schonmal Entschuldigung, falls doch jemand Interesse am Ausgang der Geschichte hat ;-)

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#13

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 07.11.2012 20:45
von socke • Moderator | 524 Beiträge | 600 Punkte

Überall dasselbe. Große Pläne und keine Zeit. Geht mir ja nicht anders. Bin zwar jeden Tag zuhause, aber da is auch immer was zu tun.
Jetzt steht noch ne Heizungstausch an und dann gehts weiter. Das Hobby kostet ja auch Kohle. Trotzdem: Viel Erfolg!


Viele Grüsse von Socke!
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#14

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 07.11.2012 21:44
von Wolgacruiser • Moderator | 430 Beiträge | 475 Punkte

Na das versteh ich jetzt nicht, wenn das Hobby "Kohle" kostet warum dann die Heizung tauschen? Nimm eine Gasheizung, dann bleibt die "Kohle" fürs Hobby und Du sparst Dir das Kohlenschleppen!


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#15

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 08.11.2012 13:08
von uaz-forum-ruedi • Wolgaspezialist | 186 Beiträge | 354 Punkte

Hallo Snudl,

ja, wir haben den Motor erfolgreich wiederbelebt. Es ist ein UAZ469b eines Mitglieds aus dem UAZ-Forum. Der arme Kerl hat einen Haufen Kohle (richtig VIEL GELD) für den UAZ ausgegeben und sich den kapitalen Motorschaden eingefangen (bzw. mitgekauft)
Auf seinem Weg nach Hause (laaaaange Reise auf eigener Achse) hat sich der gebrochene Ventilsitzring zum Mega-Schaden durchgearbeitet und machte die Motorrevision notwendig. Der Heimatstandort des Fahrzeugs ist nun von meiner HH-Ortsunterkunft "nur" `ne Stunde Fahrt entfernt, weswegen ich meine Hilfe angeboten hatte und nun endlich, nach aufwendiger Reparatur, den Motorstart bewältigen konnte. Es sind neue Laufbuchsen montiert worden, neue Kolben inkl. Ringe und natürlich die Pleuellagerschalen wurden ersetzt und ein komplett neuer Zylinderkopf versieht nun seinen Dienst. Bei der Wiederbelebung trat ein interessanter Effekt zu Tage: Obwohl der Kopf mit vorschriftsmäßigem Drehmoment angezogen wurde, tröpfelte das Kühlwasser in nicht unerheblichen Mengen an der rechten Motorseite zwischen Kopp und Block herunter. Ich hatte so einen Effekt schon einmal beobachtet beim Re-Motorstart eines anderen UAZs, von daher machte es mir keine Sorgen. Bei der Wiederbelebung des nun reparierten Motors kam eine viel schlimmere "Schrecksekunde" zum Tragen: Der Motor sprang willig und beinahe auf Schlag an, nur der Öldruck wollte nicht erscheinen. Die rote Lampe blieb an und das Anzeigeinstrument rührte sich kein bisschen. DAS MACHT DANN ERSTMAL STUTZIG!!! Ich ließ den Motor dann doch gefühlt minutenlang (im erhöhten Standgas) laufen, wohl wissend und riskierend, dass irgendwas kommen MUSS, entweder die Lagerschalen ODER doch der Öldruck. Nach schätzungsweise einer "guten" Minute kam der Öldruck endlich und die Erleichterung war groß. Nicht nur bei mir sondern auch beim Fahrzeugbesitzer, der sich zwischenzeitlich schon die nicht vorhandenen Haare raufte ...

Kurzum: Ja, der Motor läuft. Und - neben dem Tip zum Kühlwasser - möchte ich noch bemerken, dass der Laufbuchsenüberstand OHNE Dichtung zu messen ist. Die Laufbuchse einfach reinstecken und messen oder schauen, ob ein Überstand zu fühlen ist. Wichtig dabei ist, dass die Laufbuchsen NICHT spürbar versinken im Block, dann gibts nämlich Schwierigkeiten, die Laufbuchsen MIT Dichtung wirklich DICHT zu bekommen.
Wenn die Gummidichtung dann aufgezogen ist und die Laufbuchsen um Block sitzen, stehen sie erheblich höher raus, was aber nicht zur Verwirrung führen soll. Der Kopp drückt dann die Laufbuchsen schon soweit runter, dass es passt. Wie es mit den Cu-Dichtungen von statten geht, weiß ich leider nicht, weil ich noch keinen solchen Motor "am Wickel" hatte.

FAZIT: Einfach machen und immer mal wieder das Handbuch lesen. Mach ich auch. Das kann nicht schaden!!! Frei nach dem Motto: Mach es fertig, bevor es dich fertig macht ... ODER: "Keiner spürt es, so wie DU!".

Beim Einbau neuer Komponenten IMMER reichlich Öl dran schmieren, weil der Öldruck `ne Weile braucht, bis überall Öl ankommt. UND: Nicht zu vergessen: IMMER schön sauber arbeiten. Die Dichtflächen der Laufbuchsen im Block, wo die Gummiringe sitzen, müssen schön sauber sein, damit die Dichtung ihre Bestimmung erfüllen kann. Auch die Kurbelwelle, Pleuels, Kolben und Laufbuchsen sollen penibel sauber (eingeölt) sein, damit der "Gramusel" nich gleich wieder die neuen Lagerschalen aufreibt!!!

Beste Grüße

Rüdi

zuletzt bearbeitet 08.11.2012 13:17 | nach oben springen

#16

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 13.02.2014 13:15
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

Hallo Leute!

Lang lang ists her, es gab in der Zwischenzeit viele Projekte und daher komme ich jetzt erst wieder dazu, etwas am Dicken zu machen.

Ich habe in der Zwischenzeit einige Tests gemacht und herausgefunden, dass das Wasser definitiv nicht von den Buchsendichtungen kommt. Weil: Ich lasse das Wasser immer am Kühler ab, sodass es immernoch im Kurbelgehäuse steht. Bei so abgelassenem Wasser gibts aber keine weitere Ansammlung in der Ölwanne. Sprich: Das Problem ist an der Trennebene ZK-KG zu suchen oder darüber. Da ich am ZK nichts finden konnte, habe ich mir nochmal die Trennebene angeschaut. Nun ist der ZK beim Planen. Die Fläche am KG ist recht schwer zu vermessen, jedoch vertraue ich nun erstmal auf die Funktion der schönen dicken ZK-Dichtung, die mir dann etwaige Unebenheiten am Kurbelgehäuse zudrückt. Der Test ist ja leicht zu machen. Wasser auffüllen und warten :) Ich berichte, falls Interesse besteht...

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#17

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 28.02.2014 11:20
von Snudl • Wolgafahrer | 86 Beiträge | 120 Punkte

So, was ich da so oberschlau geschrieben habe, war nonsens. Natürlich bleibt das Wasser zwischen den Laufbuchsen stehen, wenn es nicht weiter nach unten durchfließen kann. Das geschieht entweder durch eine intakte Dichtung oder aber wenn die Ölwanne schon randvoll mit Öl und Wasser gefüllt ist! Voreiliger Schluss! :( Aber es beruhigt mich, dass man offenbar die Buchsen ziehen kann, ohne die KW rauszunehmen. Habe ich das richtig erkannt bei Dir, Rüdi? Nicht, dass das Gegenstück des Werkzeuges nicht unter die Buchsen passt. Das würde dann viel Arbeit ersparen.

Im Übrigen zeigt der Ersatzteilkatalog nur eine Variante der Buchsendichtung. Also Kupferringe mit nur einer Stärke.

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#18

RE: Wasser im Öl, Öl im Wasser...Hilfe!

in Motor und Technik 28.02.2014 11:25
von uaz-forum-ruedi • Wolgaspezialist | 186 Beiträge | 354 Punkte

Richtig, Snudl. Die KW muss nicht zwingend raus, wenn du die Laufbuchsen ziehen willst (musst)

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